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Ausgehen

Ausgehen, ausgehen ist wirklich der grausamste aller Zeitvertreibe. Nein, versteht mich nicht falsch, ich gehe furchtbar gerne weg, nach Düsseldorf oder auch mal nur nach Neuss oder Dormagen.

Aber manchmal frage ich mich dann doch, ob das sinnvoll ist, denn es folgt immer einem unabänderlichen, traditionellen Schema, wie bei Millionen anderer Mädchen und Frauen auch.

Montag morgen, in der Schule. Man ist fertig, mit allem und spürt noch immer die Nachwirkungen von dem übermäßigen Tabak- und Alkoholkonsum. Der Hals kratzt, der Kopf schmerzt, müde ist man auch, denn weil man Sonntag morgen erst nach Hause kam hat man bis um 17.00h geschlafen, kann das dann abends nicht und.. naja, der Montag ist scheisse. Nachdem man die ersten Stunden verschlafen hat, verbringt man den restlichen Tag damit sich mit seinen Mitschülern über das Wochenende zu unterhalten. Irgendwann stellt man dann fest, dass das Wochenende der anderen viel toller ist und man fühlt sich schlecht.

Dienstag morgen. Wieder Schule. Jetzt hört man auch von den letzten Leuten, wie toll ihr Wochenende war. Man beschließt das nächste Wochenende im großen Stil zu feiern, um die neidischen Blicke auch mal zu bekommen. Derweil trägt man wegen dem letzten einfach was dicker auf, das funktioniert. Man fühlt sich besser.

Mittwoch morgen. Schule. Man lag die ganze Nacht wach, hat versucht etwas zu finden, was man machen kann. Hat was gefunden. Vorsichtig fängt man an das zu streuen, damit jemand mitkommen will. Alleine ists ja langweilig. Jemand zeigt Interesse. Man fühlt sich blendend, das Wochenende kann nur super werden!

Donnerstag morgen. So langsam wird es eng, schließlich ist morgen schon Freitag. Spätestens jetzt wird eifrig diskutiert, was man anziehen könnte. Immerhin muss so ein Outfit mehrere Faktoren berücksichtigen. Wetter draussen, Temperatur drinnen, Bewegungsfreiheit(sonst ist das Tanzen so schwierig), Location (sonst ists nacher over- oder under-dressed), Leute mit denen man weggeht und hübsch aussehen und eine perfekte Figur machen muss es auch. Spätestens jetzt verzweifelt man an dem leeren Kleiderschrank, an unmöglichen Kombinationen und daran, dass alle anderen was besseres zum anziehen haben.

Freitag morgen. Es hat sich immer noch kein Outfit gefunden, Panik kommt auf. Während die Schulstunden vorbeirauschen versucht man letzte Asse aus dem Ärmel zu ziehen und stellt fest: Da sind keine drin! Noch mehr Panik, der Schultag ist der blanke Horror. Spätestens jetzt fällt einem auf, dass man vergessen hat Frisur, Schuhe oder Make-Up einzuplanen. Freitag abend. Die Hälfte der Leute sagt ab. Der Abend ist versaut. Man freut sich auf Samstag.

Samstag morgen. Man wacht auf und stellt fest, dass es bereits Mittag ist und man im Zeitplan hinterherhinkt. Toll.. Diesmal sagt kaum jemand ab( die Leute für die Samstagabende sind eigentlich immer zuverlässiger als die für Freitags), man wird mit einiger Verspätung fertig und läuft gut gelaunt zur Bahn, fährt nach Düsseldorf. Man geht tanzen, trifft Leute und- hat auf einmal etwas entfernt als männlich definierbares an sich kleben. Nachdem man bereits nach zwei Minuten Konversation gemerkt hat, dass das nicht die passende Beschäftigung ist, verbringt man die nächsten zwei Stunden damit besagte Personen loszuwerden. Trifft auf neue und das Spiel geht von vorne los, bis um 05.00h, denn dann schließt der Club. Jetzt sollte man müde und mit zerschundenen Füßen so langsam nach Hause, aber es fährt noch keine Bahn. Toll. Warten, draussen. Es ist kalt. Die Welt ist grausam.

Sonntag morgen. Es gibt keinen Sonntagmorgen. Es gibt Sonntagnachmittage, und die sind grausam. Und dann.. dann kommen die Montage..

2.2.07 21:12


Werbung

Slogans, Slogans sind was tolles! Vor allem, weil so viele von ihnen einem lustige Stunden schenkten. An dieser Stelle ersteinmal: Danke!! So zum Beispiel auf der Packung meiner oralen Kontrazeptiva. "Never forget me" steht da drauf. Find ich super. Klingt, hat Stil und ist superlustig. Auch hier nocheinmal danke an die Hersteller von Desmin 20! Es gibt, wie ich hier anmerken muss eine ganze Menge toller Slogans, aber noch viel tollere Werbungen.. Hat jemand schonmal die Werbung von Becel gesehen? Eben! Geht einem nicht mehr aus dem Kopf. Vor allem diese tolle Handlung des gesamten Spots. Da kommt eine Menge Leute in Buisnesskleidung, Kostümchen und HighHeels aus der U-Bahn und will zur Arbeit. Aber nichts da, oben stehen zwei Leute, Mitte 50, in Fitnesskleidung und mit Walkingstöcken in der Hand. Kurze Zeit später sieht man die Leute doch tatsächlich hinter dem "Führerehepaar" einträchtig mit euphorisch geschwungenen Stöcken hinterhertrotten. Durch den Wald. Da fragt man sich doch: Wo finden die so schnell einen Wald? Eben waren die doch noch mitten in der Innenstadt..Und was will Becel uns damit sagen? Dass wir unsere Arbeit aufgeben und stattdessen zum Nordic-Walking übergehen sollen, damit unsere Mitmenschen komplett die Achtung vor uns verlieren? Sinnvoll. Oder dass man niemals unpassend gekleidet oder gar overdressed ist? Oder einfach nur, dass Becel verrückt macht und einen dazu verleitet seine Arbeit hinzuschmeissen, damit man per Computer blaue und gelbe Pfeile in den Körper gezeichnet bekommt? Man weiß es nicht. Aber gerade dadurch wird das Leben erst spannend. Danke Becel! Danke an alle die den Stoff liefern, aus dem Artikel bestehen. Und danke sowieso, für Werbung und all den Spaß, die sie uns täglich macht!!
30.1.07 19:02


Cl*arblu*

Zitat: " Die größte Revolution, auf die ein Urinstrahl treffen kann"

 

Meinen die das ernst? So richtig? Ja, die meinen das ernst!! Unglaublich!

24.1.07 19:16


Stricken

Ich stricke gerade. Warum das erwähnenswert ist.. Nun, ein kleiner Exkurs wäre wohl nicht schlecht:

Ich habe im letzten Jahr für jemanden ein besonderes Weihnachtsgeschenk haben wollen und habe das Stricken gelernt(so halbwegs jedenfalls). Nach stundenlangen Versuchen, fallengelassenen Maschen, Tränen und mordsmäßiger Wut schien es endlich besser zu gehen, aber trotzdem wars bis Weihnachten nicht mehr lange. Also stricken, immer und überall, wo das möglich ist. In der Schule zum Beispiel. "Was tust Du da? Du strickst?! Warum strickst Du? Das passt so gar nicht zu Dir.." Moment, zurück..

Muss man, um stricken zu dürfen, alt und grau (oder Öko ) sein? Warum passt das nicht zu mir? Und warum können das alle Leute besser beurteilen als ich?!

Nachdem wir also festgestellt haben, dass Stricken wohl nicht zu mir passt, habe ich meine Aktivitäten wieder auf den allwöchentlichen Fernsehabend beschränkt. War auch mittlerweile nicht mehr nötig den Schal bis Weihnachten fertig zu haben.

Inzwischen läuft es so: Ich sitze vorm Computer und stricke, oder vorm Fernseher. Und stelle mir die Frage, ob das nicht noch weniger passt. Immerhin- Leute die stricken mögen vielleicht noch einen Fernseher besitzen, aber Computer?

Auf die Weise hat es  aber sicherlich einen interessanten, dualistischen Aspekt(man stelle sich das als Bild vor) und ist, nachdem alle solch einen Aufruhr deswegen gemacht haben, zu einem Statement geworden. Warum? Fragt die doch!!

24.1.07 19:13


DS

Der DS Lite ist wohl das beste Weihnachtsgeschenk dieses Jahr. Auffallen tut mir das allerdings erst jetzt.. Gut, zugegeben, ich war schonvon Anfang an beeindruckt von dem Design, er ist klein und niedlich und nicht zu schwer und vor allem rosa!

Wie furchtbar das trotz allem konzipiert ist ist mir aber erst jetzt bewusst geworden, nachdem das Ding bereits zwei Wochen in meiner Schultasche verbracht hat. Nun sind doch tatsächlich Fussel zwischen der Plastiküber- und der färbenden Unterschicht- einfach so. Und die gehen da auch nicht mehr raus. Noch dazu ist der ganze Deckel verkratzt und man erliegt dem ständigen Drang das Ding zu polieren, weil einfach immer(!) Fingerabdrücke drauf sind!!

Nichtsdestotrotz- der DS ist super.  Man freut sich richtig darauf nicht mit dem Auto, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren und zwar alleine, möglichst lange, weil man da endlich mal Zeit hat zu spielen.

Und ich freue mich auf den Englischunterricht, denn die drei Stunden, in denen ich früher immer eingeschlafen bin, bieten mir nun die Möglichkeit "picto-zu-chatten". Wenn man mal davon absieht, dass es eben nur in diesem Fach geht, weil der (vermutlich einzige) andere DS Besitzer der gesamten Oberstufe(- und dazu noch eine Besitzerin!)in dem Raum direkt nebenan Unterricht hat ist das also ganz super. Die Verbindung bricht andauernd ab, lesen kann man die Schrift des anderen auch nicht wirklich..

Wie gesagt, das tollste Weihnachtsgeschenk!

18.1.07 19:25


(Kinder-)Wünsche?

Mit den Kindern ist das hier so eine Sache. Anfang des letzten Jahrhunderts gab es sie im Übermaß. Die Generation danach wollte Kinder, bekam Kinder, erzog und verzog ihre Kinder in der Nachkriegszeit. Und dann.. Dann kam die Pille auf den Markt, auf einmal war die Loslösung der Sexualität von der Fortpflanzung möglich. Und gleich dem Rattenfänger von Hameln wurden die Kinder von dem, durch diese Erfindung ausgelösten,neuen Bewusstsein gefangen und verschleppt. Plötzlich wollte niemand mehr Kinder, wenn ein oder zwei. Reichte ja auch. Ein ganz neues Krisenbewusstsein ergab sich, die Bevölkerung spaltete sich in zwei Gruppen; die, die Kinder bekommen, weil sich das einfach so ergibt(wenn man nicht verhütet) und die, die Kinder geregelt, "portioniert" bekommen, aus Angst ihr Leben, sich oder ihre Kinder zu vernachlässigen.

Nachdem sich das in den letzten Jahrzehnten so zugespitzt hat, ist die  "liberale" Generation entstanden, die, die sich nicht und nirgendwo einschränken lassen will- aber bitte, das sind nicht wir!

Wer sich aufmerksam umschaut, der wird bemerken, dass der Wunsch nach Familie und Häuslichkeit dazugewinnt, "Jungs" im Alter von 15, 16 sind sich sicher später einmal Kinder haben zu wollen.

Mehr denn je wird der Wunsch nach Kindern zu einem bewussten Vorgang, mehr denn je erscheinen sie "uns" als eines der wesentlichen Ziele des Lebens. Aber mehr denn je hat man auch Angst davor..

Die Generation der Zweifler, der sozialen Ungleichheit, der zweiseitigen, ambivalenten Moral ist geboren, weniger denn je zuvor in den letzten Jahren funktioniert die Gesellschaft nach dem Prinzip der Gleichheit aller Menschen.

Während wir eine große Gruppe ungebildeter, "dummer" Sozialschmarotzer ausbilden, bilden wir doch gleichzeitig eine kritische Elite aus, die eben mehr will, als einfach nur existieren, eine Elite gegen das marode, opportunistische Schulsystem und die zunehmenden Rückschritte der Gesellschaft.

Nie zuvor gab es eine solch leise Wandlung- vielleicht wird sie auch gerade deshalb übersehen? Tatsache ist: Das Bewusstsein wandelt sich- nur wird es sich derart behäbig weiter fortbilden können, bevor der totale Zusammenbruch des Systems eintritt?!

15.1.07 13:44


Vom Dilemma der Dyssomnien

Ich schlafe nicht. Jedenfalls nicht gut, nicht viel, nicht durch. Zugegeben, anstrengend ist das schon, sich die gesamte Woche mit drei bis vier Stunden Schlaf zu begnügen, damit man am Wochenende endlich so müde ist, dass man es auf 10 Stunden schafft.

Genaugenommen sind das die Nächte, auf die ich mich die gesamte Woche freue, auf die ich hinarbeite. Der Rest der Nächte ist der unangenehme Begleitumstand für etwas eigentlich sehr schönes- den Zustand der totalen Erschöpfung, indem der Schlaf auf einmal mehr ist als nur Schlaf. Nach sechs halbwegs "durchwachten" Nächten erscheint einem das, was man sonst als simplen Bestandteil seines Lebens sieht nichtmehr als Notwendigkeit, nicht mehr als Mittel, um die Nacht zu überbrücken und den nächsten Tag zu überstehen; sondern als den Ausdruck puren Glückes, besser als das Gefühl, dass einem wirklich guter Sex oder ein perfektes Abendessen, eine Beförderung oder ein allgemein außergewöhnlich guter Abend  geben kann.

Auf einmal geht es nicht mehr darum, dass man etwas erleben möchte, nicht mehr darum seine Ziele zu erreichen, nicht mehr um Sorgen und Ängste, nicht um Konsum oder andere Menschen. In dem Moment, als man die Erschöpfung gespürt und sich ins Bett gelegt hat ist man frei!

Jetzt ist all das, was einen normalerweise bedrückt vorbei, der Moment besteht nur aus einem Überfluss an Gefühlen: Erleichterung, unbändige Freude, Entspannung- um den einzigen Moment, in dem alles, was früher einmal Angst war sich verflüchtigt und man in der Lage ist, sich einmal ganz auf sich und seine Gefühle konzentrieren konzentrieren zu können.

Ich hasse es nicht schlafen zu können. Eigentlich. Aber dieses Gefühl, das ist es wert. Die sechs Tage, in denen Schlaf eine reine Tortur ist, weil man ihn kaum erlangt, in denen man sich müde und aufgekratzt fühlt; eigentlich sind das die Tage, die den siebten zum Erlebnis, zum immer wieder schönsten Tag küren.

14.1.07 20:36


Frauenzeitschriften

Frauenzeitschriften. Ganz große Erfindung wie ich meine. Allerdings auch sehr verschrien, gerade in der Männerwelt. Völlig zurecht, denn sie werden darin auch analysiert. Zumindest versucht man das. Wie zuletzt auch. "Welcher Mann passt zu ihnen? Der ultimative Test"In pinken Großbuchstaben-ein Frevel wie ich finde..Die Groß-und Kleinschreibung ist uns schließlich nicht ohne Grund gegeben worden- auf der Titelseite. Klingt gut. Also aufschlagen und ersteinmal auf die neue Armani-Werbung blicken. Wofür habe ich schon wieder vergessen. Kann ja nicht wichtig gewesen sein. Noch eine Seite weiter. Joop!-Werbung. Und der einleitende Kommentar zu der diesigen Ausgabe von der Chefredakteurin. Die auch direkt was zu diesem Test zu sagen hat. Ist ja auch wichtig, muss also darein. Logisch. "Bald kommt der Winter wieder und wer wünscht sich da nicht jemanden für die Stunden am Kamin?" Klingt gut, wenn man mal davon absieht, dass kaum jemand heutzutage noch einen Kamin besitzt. Macht nichts, kann man sich ja auch dazu denken. Weiter also: "Ob sie den Abenteurer, der mit ihnen schonmal gerne Extremsportarten oder Reisen rund um die Welt mit nichts als einem Rucksack als Gepäck machen will, den Unabhängigen, der ihnen ihre Freiheiten lässt oder den liebevollen Versorger, der sich rührend um sie kümmert, brauchen erfahren sie in unserem Test. So wird der Winter garantiert schön!" Auch das klingt gut, denn wenn ich den Test einmal gemacht habe und herausgefunden habe, wen ich brauche steht der natürlich auch direkt vor mir. Na, da wird der Winter aber schön!! Vor allem bei den Beispielen-wer will so einen Mann nicht auch haben?! Nochmal Joop!-Werbung, Versace(Die Dinge, die sich jeder kauft, der diese Zeitschriften ließt^^) und das Inhaltsverzeichnis. Titelthemen sind mit blauen Pfeilen gekennzeichnet. Wofür? Für Leute die zu dumm sind mal eben ein Inhaltsverzeichnis zu lesen?? Naja gut, kann ja ganz praktisch sein(könnte, würde man die Pfeile wenigstens deutlich sehen). Seite gefunden, aufgeschlagen(Was zur Hölle haben die denn alle mit Joop!? Schon wieder eine Joop!-Werbung), Test gemacht. Nebenbei hat der Test auch ein ganz tolles System. Farben. Drei. Die Antworten muss man ankreuzen, dürfte man schaffen. Zusammenzählen, welche Farbe man am öftesten hat. Ergebnis ablesen. Der "liebevolle Versorger". Hätt ich Euch auch vorher sagen können. Deppen!
7.1.07 16:08


Bankkonten und der Ärger mit dem Chip

Eine seltsame Welt ist das, in der neunjährige Kinder ein eigenes Konto bekommen, von dem sie ihr Taschengeld abbuchen können. Wie und ob das sinnvoll ist, darüber lässt sich streiten, mir jedenfalls ermöglichte die Tatsache, dass ich ein solches Konto mit neun bekam, mich nun ausufernd zu beschweren. Schön ist das, ich beschwere mich gerne. Und häufig. Und ausufernd. Und überhaupt. Aber naja.. Mit neun war es Zeit für die Kommunion und auch dafür erwachsen zu werden-dachte ich. Meine Eltern wohl auch, denn ich bekam das Konto, mit eigener Karte, monatlichen Taschengeldüberweisungen und der Möglichkeit, am Schalter Geld zu holen. Man stelle sich vor, wie erwachsen mich das gemacht haben muss! Genutzt hat es da wenig, die Karte war meist unauffindbar. Der Pin übrigens auch. Also verstrich die Zeit bis zur neuen Karte. Jetzt aber! Immerhin war ich stolze zwölf Jahre alt und entdeckte den Wert, den dieses Konto hat. War auch für meine Begriffe eine Menge Geld drauf ( bin ja drei Jahre nicht drangegangen^^) und zum ersten Mal lohnte sich das Konto. Ungefähr sechs Wochen, denn danach war es leer. Und ich fragte mich, wie es sein kann, dass all das Geld weg ist. Räuberei, Diebstahl.. Oder einfach ein ganz mieses Spiel, was die Parteien mit uns spielen? Kleinen Kindern ihr Geld unauffällig wegnehmen?? Das Vertrauen in das Kreditinstitut schwand ähnlich schnell wie das Geld. Nach hadern, zetern und verunglimpfenden Beschuldigungen der Regierung und dem Staat gegenüber erreichte mich schließlich die bittere Wahrheit- wie war das noch gleich mit dem Kiosk, dem Kinobesuch, Dienstags morgens die erste Stunde bei Mc D. ..?! Also warten, man kanns ja auch übertreiben mit sowas. Außerdem hatte ich die Karte verloren. Nicht meine Schuld, hätte ja auch mal einer von den anderen dran denken können. Schweinehunde! Mit 15 dann die nächste Karte (ich hatte mir überlegt, dass man sowas ja brauchen könnte) und diesmal verlor ich sie auch nicht, ebenso wie ich den Pin nicht vergaß..War ja auch beinahe jedes Wochenende dran.. Bis jetzt hat das so ganz gut funktioniert, wenn man mal davon absieht, dass mein Konto die meiste Zeit leer ist. Bis jetzt, denn jetzt kamen unsere Politiker auf die Idee, dass Zigarettenautomaten nur noch mit Karte bedient werden können. Wie ich zu denen stehe erwähnte ich wohl bereits einmal^^ Nun hatte natürlich niemand daran gedacht, dass auch ich mal 18 werden könnte, jedenfalls keiner von der Bank. Und wie das mit Konten, die man mit neun eröffnet bekam, so ist, ist da keine Altersangabe auf dem Chip. (Auch das hatte ich wohl mal im Zusammenhang mit den Zigarettenautomaten erwähnt.) Macht ja nichts, der freundliche Bankkaufmann in meinen Geldinstitut wird mir da wohl weiterhelfen können. Denkste. Wir (lässt sich beim einkaufen ja gut nebenher erledigen) also rein. 10 min warten. Der Jungspund, der sich grad noch so nett mit der alten Dame neben mir unterhalten hat, kommt rüber."Wie kann ich.Ihnen helfen ?" Fein, er scheint bemerkt zu haben, dass ich 18 bin. Wenigstens einer in diesem Laden. Während ich das Problem schildere wird der ängstlich-beklommene Ausdruck in seinen Augen immer deutlicher. Ich scheine den Armen wohl zu überfordern. Der Computer wird helfen, dachte wohl auch er sich, als er meine Daten aufrief. Stand nur nichts drin. Seltsam. Wie kann denn das bei so hervorragender Verwaltung sein?! "Moment, ich müsste mal kurz telefonieren" Macht nichts, ich hab Zeit, in rauhen Mengen. Erstes Telefonat. Hilfloses Kopfschütteln. Zweites: Hilfloses Kopfschütteln, Ratlosigkeit. Der dritte Anruf und es folgte.. Ja, genau, hilfloses Kopfschütteln. Nach dem 10. Anruf und 30 min, die wir mittlerweile in der Bank verbrachten (ist ja auch schöner als Kaffeetrinken gehen) dann das Wunder-es wusste jemand, was zu tun war. "Wir werden ihnen dann eine neue Karte zuschicken" Toll, ich habe ein Jahr(!!) gebraucht um mir meinen Pin merken zu können und dann sowas. Aber naja. Naja, die ersehnte Karte- ich warte immer noch drauf. Seit zwei Wochen.
3.1.07 14:45


Zigarettenautomaten-die Lösung!!

Ein Nachtrag zu der leidigen Sache mit den Zigarettenautomaten scheint angebracht zu sein (wurde ich eben drauf hingewiesen)..

Nach intensiver Debatte, Verzweiflung, Tränen und dem Bau eines Light-Knusperhauses(wenn ihr das nicht versteht ist das nicht schlimm-braucht ihr nicht!) entstand am Küchentisch die Modelllösung (mehr über dieses Wort, wenn ich seelisch stabil genug bin, um mich zu Orthographie äußern zu können):

Was hat Deutschland zuviel? Richtig, unqualifizierte Arbeitslose und auch qualifizierte Arbeitslose, sicherlich. Das kostet den Staat eine Menge Geld. Die Debatte um Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wird auch immer schärfer (vgl.http://louminatti.blogspot.com/2006/12/ henrico-frank-gets-job-and-enormous.html(der Autor (Amerikaner) scheint von der Politik Deutschlands mehr als überzeugt^^)), ebenso wie die beharrliche Weigerung einiger Primaten, die noch nicht verstanden haben, dass sie sich auf die Hilfsbereitschaft der Menschen verlassen-wie lange das noch gut gehen wird?! Doch das ist eine andere Frage, die hier nun nicht erörtert werden soll. Nun fragt sich der gemeine Leser, was mein Problem mit den Automaten mit dem des Staates zu tun hat.. Eine ganze Menge sogar!!

Eigentlich ist beides mehr als einfach zu lösen, wenn man beide Problematiken miteinander kombiniert: 

Alle Arbeitslosen, die arbeiten wollen, werden von der Tabakindustrie eingestellt-als lebendige Zigarettenautomaten, oder Bauchladenhändler, wie immer man das nennen will. Dafür entfällt die Tabaksteuer, damit das Geld, was der Staat vorher bekam (braucht er nun ja nicht mehr, weil es keine Arbeitslosen mehr zu versorgen gibt), zur Bezahlung der neu eingestellten Bauchladenhändler (tolles Wort!) verwendet werden kann.

Die, die sich weigern zu arbeiten sind aber auch kein Problem. China hat einen wahrlich boomenden Markt. Da verdient man als gemeiner Arbeiter aber nicht besonders gut, so dass die sich sicherlich ganz furchtbar darüber freuen würden, von uns importiert zu werden. Die hätten den doppelten Vorteil, dass man doch lieber von einem lächelnden, freundlichen als von einem griesgrämigen, deutschen Automaten kauft. Daraus folgte dann: Mehr Raucher> mehr Stellen>keine Arbeitslosigkeit. Und schließlich wollen wir China ja ihre Arbeitskräfte nicht wegnehmen, wir wollen sie tauschen. Damit wären wir dann auch die arbeitsunwilligen Arbeitslosen los (in China würden die das schon lernen) und Deutschland wäre glücklich, ebenso wie ich, denn einen Menschen, der mir meine Zigaretten nicht gibt, kann ich hauen und beschimpfen-der merkt das!

Wäre das nicht wunderbar?

3.1.07 00:46


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